
Wiederbegründet 1960 von Paul Wilpert
herausgegeben von WOLFGANG BARTUSCHAT und
CHRISTOPH HORN
ISSN (Online) 1613-0650
Werktyp: Zeitschrift
Produktinfo
Das Archiv für Geschichte der Philosophie ist eine der weltweit führenden Fachzeitschriften für das gesamte Gebiet der philosophiehistorischen Forschung. Das Archiv publiziert herausragende Beiträge zu allen Epochen der westlichen Philosophie, von der Antike bis zum 20. Jahrhundert.
Das Archiv legt Wert auf höchste Standards in historischer Genauigkeit, argumentativer Präzision und sprachlich luzider Darstellung. Die Artikel sollen den jeweiligen internationalen Forschungsstand angemessen und umfassend berücksichtigen und zugleich unsere Kenntnis eines historischen Autors, einer Schule, eines Problems oder eines Begriffs wesentlich erweitern. Die Zeitschrift hat eine breite internationale Leserschaft und eine reiche Geschichte.
Begründet wurde das Archiv im Jahr 1888 von Ludwig Stein. Als Schüler und enger Mitarbeiter Eduard Zellers fühlte sich Stein einem Verständnis von Philosophiegeschichtsschreibung verpflichtet, die nüchtern und sachlich, unvoreingenommen und kritisch, argumentativ und präzise verfährt, ein Verständnis, das für die Zeitschrift leitend geblieben ist. Frühere Autoren waren unter anderem herausragende Gelehrte wie C.I. Gerhardt, Wilhelm Dilthey, Arthur Lovejoy, Alexandre Koyré, Ernst Cassirer, Carl Gebhardt, Jan Patočka, Martial Gueroult, Michael Frede und Margaret Dauler Wilson.
Das Archiv für Geschichte der Philosophie erscheint jährlich in drei Heften mit einem Gesamtumfang von ca. 360 Seiten. Es wird von zwei europäischen Herausgebern, Wolfgang Bartuschat (Hamburg) sowie Christoph Horn (Bonn), und einer amerikanischen Herausgeberin, Christia Mercer (New York), betreut. Sie werden in der Begutachtung eingesandter Manuskripte von einem wissenschaftlichen Beirat unterstützt, der sich aus international angesehenen Gelehrten unterschiedlicher Fachgebiete zusammensetzt. Beiträge können in deutscher, englischer und französischer Sprache publiziert werden. Neben Aufsätzen und Rezensionen finden in unregelmäßiger Folge kontroverse Positionen in der Rubrik "Zur Diskussion" ein Forum; ferner gibt es einen Raum für die Erstpublikation kleinerer historischer Primärtexte.











